Manchmal entstehen Traditionen ganz spontan. So war es auch bei unserem ersten gemeinsamen Weihnachtstrip. Die Idee entstand durch viele stimmungsvolle Bilder von festlich geschmückten Städten, die schnell Lust auf eine eigene Reise machten. Die Entscheidung fiel schließlich auf Brüssel – eine Stadt, die gerade zur Weihnachtszeit eine ganz besondere Atmosphäre haben soll.

Mit dieser Reise begann für uns eine kleine Tradition: jährlich zur Weihnachtszeit gemeinsam neue Städte zu entdecken.


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Ankunft in Brüssel

Nach der Ankunft ging es zunächst ins Hotel zum Einchecken. Unsere Unterkunft war das Aparthotel Adagio Access Brussels Airport, das erst wenige Monate zuvor eröffnet hatte und entsprechend modern und neu wirkte.

Da wir uns den Verkehr in der Stadt sparen wollten, entschieden wir uns, direkt mit der Bahn ins Zentrum zu fahren. Schon die ersten Schritte durch Brüssel zeigten schnell, dass die Stadt gerade im Winter eine besondere Stimmung hat.

Ein erster Spaziergang führte uns durch die Straßen in Richtung Innenstadt. Dabei entdeckten wir bereits einige beeindruckende Orte. Besonders ins Auge fiel uns die Kongress-Säule (Colonne du Congrès), ein monumentales Denkmal aus dem 19. Jahrhundert, das an die belgische Verfassung erinnert.

Nur wenige Schritte weiter beeindruckte uns die Kathedrale St. Michael und St. Gudula, eine der bedeutendsten Kirchen Belgiens. Gerade am Abend, wenn die Fassade beleuchtet ist, wirkt das Gebäude besonders imposant und gibt einen ersten Eindruck davon, wie viel Geschichte in dieser Stadt steckt.

Erste Weihnachtsstimmung in der Stadt

Je näher wir dem Zentrum kamen, desto mehr spürte man die weihnachtliche Atmosphäre. Die ersten Weihnachtsmärkte tauchten auf und überall waren Lichterketten, dekorierte Bäume und festlich geschmückte Stände zu sehen.

Besonders ein Baum mit intensiver blauer Beleuchtung blieb uns direkt im Gedächtnis und sorgte für eine ganz besondere Stimmung.

Beim weiteren Spaziergang durch die Straßen fiel auf, wie viele Bars, Restaurants und Geschäfte liebevoll dekoriert waren. Eine davon war das bekannte O’Reilly’s Irish Pub, das mit seiner Beleuchtung perfekt in die weihnachtliche Atmosphäre der Stadt passte.

Spaziergang durch das winterliche Brüssel

Unser Weg führte uns weiter durch die Innenstadt. Dabei kamen wir auch an der Brüsseler Börse (Bourse de Bruxelles) vorbei, einem beeindruckenden historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Die Börse zählt zu den architektonisch markanten Bauwerken der Stadt und ist ein zentraler Treffpunkt im Herzen von Brüssel.

Weiter ging es vorbei am Viage Grand Casino Brussels, das ebenfalls sehr festlich dekoriert war. Kurz darauf entdeckten wir noch eine kleine Kirche, die wir aufgrund der Uhrzeit leider nur von außen betrachten konnten.

Ein weiteres Highlight war das Restaurant Drug Opera, das ebenfalls wunderschön beleuchtet war und sich perfekt in das winterliche Stadtbild einfügte.

Der Grand Place und die große Lichtshow

Das eigentliche Highlight des ersten Abends wartete jedoch im Zentrum der Stadt.

Am Grand Place, dem berühmtesten Platz Brüssels und UNESCO-Weltkulturerbe, erwartete uns eine beeindruckende Lichtshow, die wirklich ihresgleichen sucht. Für mehrere Minuten wurde der gesamte Platz von einer spektakulären Kombination aus Licht, Musik und Projektionen erhellt.

Die historischen Gebäude rund um den Platz wurden dabei in verschiedensten Farben angestrahlt, wodurch eine unglaubliche Atmosphäre entstand.

Die Show begann etwa alle 30 Minuten, sodass man sie problemlos mehrmals ansehen konnte – und genau das haben wir auch gemacht.

Neben der Lichtshow sorgten auch ein großer Weihnachtsbaum, eine beeindruckende Krippe und ein singender Chor für eine wunderschöne weihnachtliche Stimmung.

So endete schließlich auch unser erster Abend in der belgischen Hauptstadt.

Tag 2 – Kultur und Weihnachtsmarkt

Am zweiten Tag stand ein Besuch im Banksy Museum auf dem Programm. Für alle, die sich für Street Art und moderne Kunst interessieren, ist das Museum ein spannender Abstecher.

Am Abend zog es uns wieder zu einem der größeren Weihnachtsmärkte der Stadt. Die vielen Stände, das Essen und die Lichter sorgten erneut für eine tolle Atmosphäre.

Besonders beeindruckend war der Blick auf den Markt von oben aus dem Riesenrad, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick über die beleuchtete Stadt hatte.

Tag 3 – Geführte Tour durch Brüssel

Am dritten Tag entschieden wir uns für eine geführte Stadtführung durch Brüssel, um auch etwas mehr über die Geschichte der Stadt zu erfahren.

Während der Tour sahen wir unter anderem die bekannten Manneken-Pis Figuren und erfuhren mehr über die vielen verschiedenen Kostüme, für die Brüssel ebenfalls bekannt ist.

Natürlich durfte auch eine kulinarische Pause nicht fehlen – mit frischen belgischen Waffeln, die in Brüssel einfach dazugehören.

Außerdem besuchten wir diesmal auch eine der großen Kirchen der Stadt von innen, was einen ganz anderen Eindruck vermittelte als nur der Blick von außen.


💡 Reisetipp

Wenn du Brüssel besuchst und mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchtest, lohnt sich eine geführte Tour durch die Altstadt.


Am Abend ging es erneut über kleinere Weihnachtsmärkte und durch die beleuchteten Straßen der Stadt.

Tag 4 – Tagestrip nach Luxemburg und Dinant

Für den vierten Tag hatten wir uns etwas Größeres vorgenommen: einen Tagesausflug nach Luxemburg mit Zwischenstopp in Dinant.

Dieser Teil der Reise war ein eigenes kleines Abenteuer und verdient einen eigenen Artikel.

👉 Zwischenstopp Dinant

Dinant – Ein kurzer Zwischenstopp mit beeindruckender Kulisse
Ein kleiner Ort mit großer Wirkung – perfekt für einen spontanen Halt mit besonderer Aussicht.

👉 Unser Tag in Luxemburg

Luxemburg – Ein Tagesausflug zwischen Geschichte, Aussicht und Weihnachtsmarkt
Eine Mischung aus Altstadt, beeindruckenden Ausblicken und entspannter Atmosphäre – ideal für einen kurzen Trip.

Den Abend verbrachten wir anschließend entspannt in einer kleinen Bar, um die Eindrücke des Tages noch einmal auf uns wirken zu lassen.

Tag 5 – Das Musikinstrumentenmuseum

Am letzten vollen Tag wollten wir noch einmal etwas Kultur erleben und besuchten deshalb das Musikinstrumentenmuseum von Brüssel.

Das Museum zeigt eine beeindruckende Sammlung von Instrumenten aus verschiedenen Epochen und Ländern. Besonders interessant war, dass man viele der Instrumente über ein Audiogerät direkt anhören konnte.

So konnte man erleben, wie sich Musik und Instrumente über die Zeit verändert haben – von historischen Instrumenten, die man kaum kennt, bis hin zu moderneren Varianten.

Noch mehr Sehenswürdigkeiten in Brüssel

Auch wenn wir in den fünf Tagen viel gesehen haben, gibt es in Brüssel noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Ein berühmtes Beispiel ist das Atomium, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Leider haben wir es bei diesem Trip zeitlich nicht mehr geschafft, das Atomium zu besuchen – ein guter Grund, Brüssel in Zukunft noch einmal zu besuchen. Die Stadt hat deutlich mehr zu bieten, als man in wenigen Tagen entdecken kann.

Wer das Atomium besuchen möchte, kann Tickets und weitere Informationen hier finden.



Ein letzter Abend in Brüssel

Zum Abschluss des Tages fanden wir noch einen kleinen Secret Spot in der Nähe des zentralen Platzes. Dort gönnten wir uns eine heiße Schokolade und konnten noch einmal den Blick auf die Lichter der Stadt genießen.

Es war der perfekte Abschluss für unseren letzten Abend in Brüssel.

Langsam ging der Trip zu Ende und am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder auschecken und die Heimreise antreten.

Fazit – Der Beginn einer schönen Tradition

Die Reise nach Brüssel war für uns mehr als nur ein kurzer Städtetrip. Sie war der Beginn einer neuen Tradition: gemeinsam zur Weihnachtszeit neue Städte zu entdecken.

Brüssel hat uns mit seiner Mischung aus Geschichte, Architektur, Weihnachtsstimmung und lebendigen Straßen überrascht. Die vielen Eindrücke, Bilder und Erinnerungen machen diese Reise zu etwas ganz Besonderem.

Und vielleicht ist genau das das Schönste an solchen Reisen – dass sie nicht nur Erinnerungen schaffen, sondern auch neue Traditionen entstehen lassen.

Weitere Eindrücke unserer Reise

Auf unserer Reise haben wir noch weitere Orte entdeckt, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind:

Dinant – Ein kurzer Zwischenstopp mit beeindruckender Kulisse
Ein kleiner Ort mit großer Wirkung – perfekt für einen spontanen Halt mit besonderer Aussicht.

Luxemburg – Ein Tagesausflug zwischen Geschichte, Aussicht und Weihnachtsmarkt
Eine Mischung aus Altstadt, Ausblicken und entspannter Atmosphäre – ideal für einen kurzen Trip.

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