Alleine reisen war nie wirklich mein Plan
Alleine reisen war für mich lange kein Thema.
Nicht, weil ich es nicht wollte –
sondern weil ich es mir einfach anders vorgestellt habe.
Urlaub war für mich immer etwas, das man mit Freunden macht.
Zusammen planen, zusammen fliegen, zusammen erleben.
Ich habe auch immer wieder versucht, genau das umzusetzen.
Aber je älter man wird, desto schwieriger wird es.
Arbeit, unterschiedliche Zeiten, andere Prioritäten –
irgendwas kam immer dazwischen.
Und irgendwann merkt man:
👉 Es scheitert nicht am Wollen, sondern an den Umständen.

Der Moment, an dem sich etwas geändert hat
Irgendwann kam bei mir der Punkt, an dem ich mir gedacht habe:
Warum eigentlich warten?
Warum darauf hoffen, dass irgendwann alles passt,
wenn ich die Möglichkeit auch einfach selbst nutzen kann?
Der Gedanke war ungewohnt.
Alleine losfliegen, alleine in ein fremdes Land –
das ist schon nochmal etwas anderes.
Aber genau dieser Gedanke hat etwas in mir ausgelöst.
👉 Einfach machen.
Alleine – aber nicht wirklich allein
Ich habe mich dann für eine Reise entschieden,
bei der viele Leute in einer ähnlichen Situation sind.
Menschen, die auch alleine anreisen,
aber vor Ort schnell Anschluss finden.
Und genau das hat es für mich einfacher gemacht.
Man reist zwar alleine los –
aber bleibt es meistens nicht lange.
👉 Genau diese Mischung war für mich perfekt.
Die größte Hürde war im Kopf
Wenn ich ehrlich bin, war die größte Herausforderung nicht die Reise selbst.
Es waren die Gedanken davor:
- Was, wenn ich mich unwohl fühle?
- Was, wenn ich nicht klarkomme?
- Was, wenn es einfach nicht passt?
Diese Unsicherheit war am Anfang die größte Hürde.
Und wahrscheinlich geht es vielen genau so.
Was ich dabei gelernt habe
Sobald man diesen Schritt gemacht hat, verändert sich etwas.
Man wird offener.
Man kommt schneller ins Gespräch.
Und man merkt, dass viele ähnliche Gedanken hatten.
👉 Man ist nicht der Einzige.
Und genau das nimmt einem unglaublich viel Druck.
Warum ich es wieder tun würde
Im Nachhinein war es eine der besten Entscheidungen.
Nicht, weil alles perfekt war –
sondern weil ich es einfach gemacht habe.
Man lernt sich selbst anders kennen.
Man verlässt seine Komfortzone.
Und man nimmt viel mehr mit, als man vorher denkt.

Ein Moment nur für mich
Das Bild ist übrigens kein Sonnenuntergang,
sondern ein Sonnenaufgang.
Ich bin an dem Morgen früh aufgestanden,
während alle anderen noch geschlafen haben.
Um 5:55 ging es los –
halb verschlafen den Berg hoch.
7,3 km und 250 Höhenmeter später war ich oben.
Und ja… es war anstrengender als gedacht 😄
Der Sonnenaufgang selbst war nicht perfekt,
durch die Wolken hat man nicht alles gesehen.
Aber genau das war am Ende auch egal.
Viel mehr ging es um den Moment an sich.
Alleine unterwegs, Ruhe, kein Trubel –
einfach mal machen.
Und das Beste:
Danach ging es entspannt wieder bergab
und direkt zum Frühstück.
Einer dieser Momente, in denen man einfach merkt, dass es die richtige Entscheidung war.
Mein Fazit
Alleine reisen bedeutet nicht, komplett auf sich gestellt zu sein.
Manchmal bedeutet es einfach nur,
den ersten Schritt alleine zu machen.
Und alles, was danach kommt,
ergibt sich oft von ganz alleine.
Wie das Ganze bei mir konkret ausgesehen hat, kannst du hier nachlesen:

