Der Moment, an dem ich einfach machen wollte

Ich habe über Jahre immer wieder versucht, mit Freunden in den Urlaub zu fliegen.
Aber je älter man wird, desto schwieriger wird es.

Arbeit, unterschiedliche Zeiten, andere Prioritäten –
irgendwas kam immer dazwischen.

Irgendwann habe ich mir dann gedacht:
Warum eigentlich warten?

Also habe ich mich selbst darum gekümmert und geschaut, was es für Möglichkeiten gibt.
So bin ich auf Frosch Sportreisen gestoßen.

Für mich war das die perfekte Mischung:
alleine reisen, aber trotzdem nicht komplett auf sich gestellt sein.

Alleine los – und im Kopf geht alles durch


Am Abend vor dem Flug habe ich mein Gepäck abgegeben und direkt schon die ersten Leute kennengelernt.

Am nächsten Morgen ging es dann früh los –
ich wollte so viel wie möglich vom ersten Tag haben.

Trotzdem waren die Gedanken die ganze Zeit da:

  • Was, wenn etwas schiefgeht?
  • Was, wenn ich einen Fehler mache?

👉 Dieses Gefühl, dass jetzt wirklich alles losgeht.

Ankommen und erstmal orientieren

Nach der Landung in Thessaloniki wurden wir direkt abgeholt.
Draußen stand jemand mit einem Schild und es ging mit dem Bus weiter zur Anlage.

Die Fahrt Richtung Kassandra war schon ein Highlight für sich.
Natur, Ausblick – man konnte sich kaum sattsehen.

Vor Ort gab es eine kurze Einweisung und dann erstmal Zeit für uns.
Zimmer beziehen, bisschen umschauen, ankommen.

Am Abend dann das erste gemeinsame Essen und danach die Besprechung für die nächsten Tage.

Was mir direkt aufgefallen ist:
Die Teamer waren von Anfang an super offen und entspannt drauf.

Man hat sich nicht wie „Gast“ gefühlt, sondern eher wie ein Teil von allem.

🌅 Erste Eindrücke vor Ort

Der erste richtige Tag – direkt mittendrin

Am Samstagabend, nach der Ankunft, gab es erstmal eine kleine Einweisung.

Dort wurde erklärt, wie die nächsten Tage ablaufen,
welche Aktivitäten es gibt und was alles geplant ist.

In der Regel gab es jeden Tag:

  • eine Bike-Tour
  • eine Wanderung
  • und zwischendurch immer mal wieder besondere Aktionen

Und genau da wurde auch etwas angekündigt, was direkt herausgestochen ist:

👉 Ein traditionelles Fest im Dorf Parthenonas

Das Ganze sollte direkt am nächsten Tag stattfinden.

Klang erstmal ganz entspannt –
war es aber nicht ganz 😄

Die Wanderung, die ich nicht vergessen werde

Auf dem Weg ins Dorf – anstrengend, aber die Ausblicke haben es mehr als wert gemacht.

Um zu dem Dorf zu kommen, ging es zuerst mit dem Bus ein Stück weiter –
ab da hieß es dann: zu Fuß weiter.

Relativ schnell habe ich gemerkt, dass meine Schuhwahl nicht die beste war.
Sie haben gedrückt und das wurde mit jedem Schritt mehr spürbar.

Trotzdem wollte ich mir das Ganze nicht entgehen lassen.
Also bin ich einfach weitergelaufen – Schritt für Schritt.

Der Weg ging durch kleine Anstiege, vorbei an Natur und immer wieder mit schönen Ausblicken zwischendurch.

Und irgendwann war man einfach oben angekommen –
mitten im Dorf.

Ein Moment, der hängen geblieben ist

Dort angekommen war die Stimmung direkt besonders.

Alles war dekoriert, die Leute offen und freundlich.
Wir wurden direkt mit aufgenommen.

Es wurde getanzt, gegessen und getrunken –
einfach eine richtig entspannte Atmosphäre.

Die Teamer waren auch hier wieder voll dabei und haben das Ganze super begleitet, ohne dass es sich irgendwie gezwungen angefühlt hat.

Am Ende gab es sogar eine kleine Urkunde.
Und auch wenn ich damals nicht groß darüber nachgedacht habe,
ist genau sowas heute eine Erinnerung, die geblieben ist.

Grenzen spüren – und trotzdem weitermachen

Der Rückweg war dann nochmal eine andere Nummer.

Meine Füße haben inzwischen ordentlich geschmerzt
und ich habe gemerkt, dass die Entscheidung mit den Schuhen nicht die beste war.

Trotzdem wollte ich das Ganze zu Ende bringen, also ging es langsam wieder zurück.

Unten angekommen habe ich dann erstmal realisiert, wie sehr meine Füße gelitten haben –
an beiden Seiten Blasen.

Für die nächsten Tage war dann erstmal klar:
👉 Pause.

Ein kleines Detail, das geblieben ist

Was mir von diesem Tag bis heute geblieben ist, ist eine Urkunde, die wir am Ende bekommen haben.

Damals habe ich mir ehrlich gesagt nicht viel dabei gedacht.
Es war einfach ein schöner Abschluss von diesem Fest.

Aber im Nachhinein merkt man erst, was solche Kleinigkeiten eigentlich bedeuten.

Es ist nicht einfach nur ein Stück Papier –
sondern eine Erinnerung an genau diesen Moment.

An die Stimmung, die Leute und das Gefühl, einfach dabei gewesen zu sein.


Aus Pause wird einfach Urlaub

Da ich erstmal keine richtigen Schuhe tragen konnte,
war für mich die nächsten Tage eher entspanntes Programm angesagt.

  • Pool
  • Meer
  • Sonne

Im Nachhinein war das gar nicht schlecht.
Ich hatte Zeit runterzukommen und die Leute besser kennenzulernen.

Und auch da waren die Teamer wieder ein großer Teil davon.
Immer ansprechbar, locker drauf und irgendwie überall dabei, ohne aufdringlich zu sein.

Abends wurde es dann geselliger –
gemeinsam essen, an der Poolbar sitzen, quatschen oder auch mal feiern.

Entspannen & Alltag vor Ort

Zurück auf den Beinen

Nach etwa einer Woche ging es langsam wieder.

Also habe ich angefangen, wieder aktiver zu werden:

  • Bike-Touren
  • Wanderungen (diesmal mit besseren Schuhen 😄)

So konnte ich die Gegend nochmal ganz anders kennenlernen.


Zwei Wochen vor Ort – und alles verändert sich nochmal

Ich war insgesamt zwei Wochen dort –
und genau das hat die Reise für mich nochmal besonders gemacht.

Nach etwa einer Woche, als ich langsam wieder auf den Beinen war und wieder aktiver wurde,
stand auch schon der erste große Wechsel an.

Viele von den Leuten, mit denen man die erste Zeit verbracht hat, sind abgereist.
Und fast im gleichen Moment kamen neue Gäste dazu.

Am Anfang war das schon ein komisches Gefühl.
Man hatte sich gerade eingelebt, kannte die Leute, hatte seinen Rhythmus gefunden –
und plötzlich war wieder vieles neu.

Aber genau das hat es im Nachhinein auch interessant gemacht.

Die Kontakte aus der ersten Woche sind nicht einfach verschwunden.
Mit vielen hatte man weiterhin zu tun, hat sich wieder gesehen oder geschrieben.

Und gleichzeitig kamen neue Leute dazu, mit denen man wieder neue Gespräche hatte,
neue Dinge unternommen hat und neue Erinnerungen geschaffen hat.

So hatte man irgendwie beides gleichzeitig:
👉 Vertrautes, das geblieben ist
👉 und Neues, das dazugekommen ist

Und genau das hat die zweite Woche nochmal auf eine andere Art besonders gemacht.

Highlight: die Bootstour

An diesem Tag waren wir den ganzen Tag unterwegs.

Schon morgens ging es los und man hat direkt gemerkt:
👉 Das wird ein richtig guter Tag.

Das Wetter war perfekt, die Sonne hat geschienen
und das Wasser war einfach nur klar.

Wir sind mit dem Boot zu verschiedenen Spots gefahren,
haben zwischendurch angehalten, sind ins Wasser gegangen
und haben einfach den Moment genossen.

Gerade bei den Temperaturen war das Schwimmen im Meer einfach nur perfekt.

Dazu noch kalte Getränke und eine entspannte Stimmung auf dem Boot –
mehr braucht es eigentlich nicht.

Mittags ging es dann noch in ein Restaurant, wo wir zusammen gegessen haben.
Das hat den ganzen Tag nochmal abgerundet.

Nach der Pause ging es wieder zurück aufs Boot,
mit weiteren Stopps, Sonne und einfach einer richtig guten Zeit.

Am Nachmittag sind wir dann zurückgefahren –
müde, aber komplett zufrieden.

Für mich war das auf jeden Fall einer der besten Tage der ganzen Reise. Und einfach ein Tag, an dem alles gepasst hat.

Bootstour & Meer

Ein Blick in die Stadt – Thessaloniki

Neben den ganzen Aktivitäten vor Ort wollten wir uns natürlich auch die Stadt anschauen, in der wir angekommen sind: Thessaloniki.

Diesmal war nichts groß vorgegeben.
Man hat sich einfach in kleinen Gruppen zusammengefunden und ist losgezogen.

Wir sind durch die Straßen gelaufen, haben uns treiben lassen,
immer wieder irgendwo stehen geblieben, etwas angeschaut oder einfach nur die Atmosphäre auf uns wirken lassen.

Besonders am Wasser entlang war es einfach schön –
ein bisschen ruhiger, ein bisschen runterkommen und einfach den Moment genießen.

Was ich daran mochte:
Es war nichts durchgeplant.

👉 Kein Zeitdruck
👉 kein fester Ablauf

Einfach machen.

Und genau dadurch sind auch die Gespräche und die Zeit miteinander nochmal anders geworden.

Man hat die Leute nochmal von einer anderen Seite kennengelernt,
abseits von den typischen Aktivitäten vor Ort.

Am Ende war es kein spektakulärer Tag im klassischen Sinne –
aber genau so einer, der im Kopf bleibt.


Mein Fazit


Wenn ich heute auf die Reise zurückblicke, war es für mich mehr als nur Urlaub.

Ich bin alleine gestartet, ohne genau zu wissen, was mich erwartet –
mit ein paar Zweifeln im Kopf, ob das alles so klappt.

Und am Ende war genau das die richtige Entscheidung.

Ich habe gemerkt, dass man nicht immer darauf warten muss, dass alles perfekt passt.
Manchmal reicht es einfach, den ersten Schritt zu machen.

Was mich auch überrascht hat:
Wie schnell man mit anderen Menschen in Kontakt kommt.

Man reist zwar alleine los,
aber bleibt es meistens nicht lange.

Für mich war es genau die richtige Mischung:
👉 eigene Erfahrungen machen
👉 und trotzdem nicht komplett auf sich gestellt sein

Und genau das hat diese Reise für mich so besonders gemacht.

Bis heute habe ich noch Kontakt zu einigen Leuten von damals –
und genau das zeigt mir, dass es mehr war als nur ein Urlaub.

Rückblickend war es nicht einfach nur eine Reise – sondern der Anfang von etwas Neuem.

Abends wurde es oft ruhiger –
einfach zusammensitzen, den Tag ausklingen lassen und die kleinen Momente genießen.